Britta Kuhn
Seit der Finanzkrise entstanden zahllose nationale und internationale Regulierungen. Selbst Finanzexperten überblicken ihre Auswirkungen und Interdependenzen in keiner Weise, von einer demokratischen Kontrolle kann insofern erst recht keine Rede sein. Schlimmer noch: Die Flut komplizierter Gesetze und Verordnungen vermeidet keine künftigen Finanzkrisen, das System gilt unter Volkswirten als genauso instabil wie vor 5 Jahren. Statt Komplexität, die jeden staatlichen Regulierer überfordert, bedarf es daher einfacher Regeln, die automatisch greifen. Hierzu gehört – neben drastisch erhöhten Eigenkapitalanforderungen für Finanzdienstleister aller Art[1] – der Übergang zu einem Vollgeld-System nach Joseph Huber[2].