SCHIENENGÜTERVERKEHR AUSBAUFÄHIG

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Michael Lohs verdeutlicht Treiber und Bremser[1]

Die Zukunftsperspektiven des deutschen Schienengüterverkehrs sind grundsätzlich gut. Denn der internationale Warenhandel, die gesamtwirtschaftlichen Vorteile umweltfreundlicher Verkehrsträger und zunehmende Kapazitätsengpässe auf Deutschlands Straßen bieten gerade auf langen Strecken viel Wachstumspotenzial. Aber die deutsche Politik fördert eher Lkws und prestigeträchtige Schnellverbindungen im Personenverkehr. Die Abschlussarbeit schlägt dagegen u.a. eine stärkere Vernetzung von Schiene und Straße sowie eine Lkw-Maut auch für kleine Lastwagen vor.

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FLEISCHWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND: VON QUANTITÄT ZU QUALITÄT

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Mona Mahmoud konkretisiert Ansätze für mehr Nachhaltigkeit[1]

Die weltweite Fleischproduktion hat sich innerhalb der letzten 50 Jahre vervielfacht und massiv intensiviert. Die Abschlussarbeit verdeutlicht die damit verbundenen negativen Effekte für Umwelt, Menschen und Tiere. Sie sind nicht im Fleischpreis abgebildet, Ökonomen sprechen daher von Marktversagen. Auf Basis dieser schwierigen Ausgangssituation analysiert die Autorin freiwillige und staatliche Verbesserungsvorschläge, beispielsweise mehr regionale Netzwerke, ein transparentes Tierschutz-Label oder den vollen Mehrwertsteuersatz auf nicht-ökologisch erstellte Fleischwaren. Mit lokalen und ausländischen Initiativen zeigt sie, dass mehr Klasse statt Masse möglich wäre.

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BEKLEIDUNGSPRODUKTION ÖKOLOGISCH UND SOZIALVERTRÄGLICH MACHEN

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Annika Schloter zeigt Wege und Vorreiter[1]

Wir kaufen immer häufiger immer billigere Kleidungsstücke. Gleichzeitig schockieren Medienberichte über katastrophale Umwelt- und Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländern. Wegen kleinteiliger Wertschöpfungsketten und schwacher Regierungen übernimmt letztlich niemand Verantwortung für gesellschaftliche Schädigungen. Die Abschlussarbeit zeigt konkrete Maßnahmen für eine umweltfreundlichere und sozialverträglichere Bekleidungsproduktion, beispielsweise mehr Transparenz für und Kontrolle durch westliche Handelsketten und Verbraucher. Pioniere wie Hessnatur zeigen, dass nachhaltige und menschenwürdige Textilproduktion kein Luxus sind.

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