Archiv des Autors: besserwachsen

Trennbankensystem für Deutschland?

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Laura Schäfer stellt den aktuellen Diskussionsstand vor[1]

Seit der Finanzkrise wird in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wieder über das Trennbankensystem diskutiert. Hierbei kümmern sich Geschäftsbanken um das Einlagen- bzw. Kreditgeschäft inklusive Zahlungsverkehr und Investmentbanken um Wertpapiergeschäfte[2]. Die Abschlussarbeit zeigt die gesetzliche Entwicklung in Deutschland und der EU auf, verdeutlicht die wesentlichen Argumente der Befürworter und Gegner des Trennbankensystems und stellt ausgewählte Kompromissmodelle vor, die debattiert werden. Die Autorin verdeutlicht, dass wir von einem echten Systemwechsel weit entfernt sind und die Auseinandersetzung nur einen kleinen Baustein der großen Kontroverse um systemrelevante Banken darstellt.

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Frugale Innovationen für nachhaltige Produkte

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Erik Simon analysiert das Potenzial einfacher Neuerungen[1]

„Frugal Innovation“ bezeichnet sparsame, bescheidene oder schlichte Neuerungen. Idee und wichtige Anwendungsbeispiele stammen aus Schwellenländern wie Indien, in denen ein enormes Marktpotenzial für erschwingliche Güter des Grundbedarfs existiert. Die Abschlussarbeit zeigt anhand vieler Praxisbeispiele, dass sich einfache Produkte aber auch in entwickelten Volkswirtschaften lohnen würden und was Unternehmen dafür tun müssen. Das Konzept erreicht ganz nebenbei wichtige ökologische und soziale Ziele, da es die Grundbedürfnisse einer globalen Bevölkerungsmehrheit bedient, ohne die natürlichen Ressourcen überzustrapazieren.

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Vollgeld verhindert Finanzkrisen

Britta Kuhn

Seit der Finanzkrise entstanden zahllose nationale und internationale Regulierungen. Selbst Finanzexperten überblicken ihre Auswirkungen und Interdependenzen in keiner Weise, von einer demokratischen Kontrolle kann insofern erst recht keine Rede sein. Schlimmer noch: Die Flut komplizierter Gesetze und Verordnungen vermeidet keine künftigen Finanzkrisen, das System gilt unter Volkswirten als genauso instabil wie vor 5 Jahren. Statt Komplexität, die jeden staatlichen Regulierer überfordert, bedarf es daher einfacher Regeln, die automatisch greifen. Hierzu gehört – neben drastisch erhöhten Eigenkapitalanforderungen für Finanzdienstleister aller Art[1] – der Übergang zu einem Vollgeld-System nach Joseph Huber[2].

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