Fracking, Teil 2: USA – Hochmut vor dem Fall

Pascal Martens

Im Juni erklärte dieser Blog die Chancen und Risiken des Frackings aus technischer Sicht („Fracking, Teil 1: Lösung aller Energieprobleme oder nur Zeitgewinn mit unabsehbaren Folgen?“). Teil 2 bietet eine wirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse am Beispiel der USA. Denn hier hat Fracking zu einem Preisverfall von Erdgas geführt, die Euphorie scheint dort grenzenlos zu sein, während Europa zunehmend Panik befällt. Zu Recht? Wie sieht die Zukunft aus?

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EURO-RETTUNG DEMOKRATISIEREN!

Britta Kuhn

Erfrischend anders bei der Euro-Diskussion: Es gilt nicht „links“ oder „rechts“, sondern „demokratisch“ versus „undemokratisch“. So hat die Europäische Zentralbank das Ruder inzwischen fast vollständig übernommen. Wen interessiert zum Beispiel schon, dass sie gegen ihr rein geldpolitisches Mandat munter Finanzpolitik betreibt. Solange „die Märkte“ ruhig bleiben. Mindestens bis zur deutschen Bundestagswahl am 22.09.2013. Dabei wäre eine Stärkung des Verursacherprinzips und der demokratischen Kontrolle in der europäischen Wirtschaftspolitik im dringenden Interesse einer Bevölkerungsmehrheit, wie mein Beitrag in WiSt von Juni 2013 detailliert verdeutlicht[1].

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IFT 2013 IN KÖLN UND AACHEN

Britta Kuhn

VWL-ProfessorInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten vom 5. bis 7. Juni auf einer Internationalen Fachtagung das Menschenbild der Ökonomie, als auch wirtschaftspolitische Herausforderungen in der Energie-, Medien- und Gesundheitspolitik, sowie Wege aus der Eurokrise. Kontrovers besetzte Panels und lebhafte Diskussionen zeigten: Reine Theorie war gestern, praktische Politikberatung gewinnt an Bedeutung.

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