Archiv der Kategorie: Studentische Haus- und Abschlussarbeiten

BEFRAGUNG ZU „ANSTUPSERN“: CHANCE ODER UNERWÜNSCHTER EINGRIFF?

Britta Kuhn

Praxisprojekt von Katharina Flader, Madleen Heinzeroth, Maximilian Jakob, Sebastian Mützlitz und Edith Tchinda

Anstups-Maßnahmen (engl. „nudges“) werden immer beliebter, da ihre Wirksamkeit bereits in einigen Studien gezeigt werden konnte. In einem schwedischen Experiment zum Beispiel nutzten mehr Menschen öffentliche Mülleimer, wenn diese beim Öffnen Geräusche erzeugten[1]. Aber wie bewerten Deutschlands BürgerInnen solche Eingriffe? Und spielt es eine Rolle, von welcher Partei der Vorschlag stammt? Ein studentisches Forschungsteam der Wiesbaden Business School unter Leitung von Ullrich Wilding fand heraus: Die meisten Befragten finden Nudges positiv – vor allem für Andere und wenn die Anregung von der individuell bevorzugten politischen Richtung stammt.

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REGENWÄLDER: RODUNG DURCH STÄRKERE KOOPERATION STOPPEN

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Julia Peretzke benennt die ökonomischen Folgen gerodeter Regenwälder und analysiert Reaktionsmöglichkeiten[1]

Allein in den Jahren 2000 bis 2010 gingen weltweit trotz umfangreicher Aufforstungsmaßnahmen über 5 Mio. Hektar Waldfläche verloren, davon allein rund 2,7 Mio. Hektar in Brasilien[2]. Die Abschlussarbeit verdeutlicht, welche ökonomischen Folgen die Rodung für Industrie- und Schwellenländer nach sich zieht, wie bisher darauf reagiert wurde und welche Umsetzungsprobleme noch zu lösen wären.

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Führt „feminine“ Führung zu besserem Wachstum?

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Nora Kettenring vergleicht die schwedische und deutsche Managementkultur[1]

Schwedische Führungskräfte arbeiten „feminin“, deutsche dagegen „maskulin“. Auch bei der „Unsicherheitsvermeidung“ unterscheiden sich Schweden (niedrig) und Deutsche (hoch). Zu diesem Ergebnis kommt die Abschlussarbeit auf Basis des Kulturwissenschaftlers Hofstedes, des World Value Surveys und eigener Interview mit deutschen und schwedischen Managern. Aber was bedeutet diese Erkenntnis für das gesellschaftliche Wohlergehen? Würde ein nordischer Führungsstil auch in Deutschland einer Bevölkerungsmehrheit nützen?

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