Archiv der Kategorie: Studentische Haus- und Abschlussarbeiten

FLEISCHWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND: VON QUANTITÄT ZU QUALITÄT

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Mona Mahmoud konkretisiert Ansätze für mehr Nachhaltigkeit[1]

Die weltweite Fleischproduktion hat sich innerhalb der letzten 50 Jahre vervielfacht und massiv intensiviert. Die Abschlussarbeit verdeutlicht die damit verbundenen negativen Effekte für Umwelt, Menschen und Tiere. Sie sind nicht im Fleischpreis abgebildet, Ökonomen sprechen daher von Marktversagen. Auf Basis dieser schwierigen Ausgangssituation analysiert die Autorin freiwillige und staatliche Verbesserungsvorschläge, beispielsweise mehr regionale Netzwerke, ein transparentes Tierschutz-Label oder den vollen Mehrwertsteuersatz auf nicht-ökologisch erstellte Fleischwaren. Mit lokalen und ausländischen Initiativen zeigt sie, dass mehr Klasse statt Masse möglich wäre.

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BEKLEIDUNGSPRODUKTION ÖKOLOGISCH UND SOZIALVERTRÄGLICH MACHEN

Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Annika Schloter zeigt Wege und Vorreiter[1]

Wir kaufen immer häufiger immer billigere Kleidungsstücke. Gleichzeitig schockieren Medienberichte über katastrophale Umwelt- und Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländern. Wegen kleinteiliger Wertschöpfungsketten und schwacher Regierungen übernimmt letztlich niemand Verantwortung für gesellschaftliche Schädigungen. Die Abschlussarbeit zeigt konkrete Maßnahmen für eine umweltfreundlichere und sozialverträglichere Bekleidungsproduktion, beispielsweise mehr Transparenz für und Kontrolle durch westliche Handelsketten und Verbraucher. Pioniere wie Hessnatur zeigen, dass nachhaltige und menschenwürdige Textilproduktion kein Luxus sind.

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Pünktlichere Studierende durch „Anstups-Politik“?

Praxisprojekt von Tobias Becker, Daniel Hergl, Melika Mayeh, Jennifer Schiradin und Michael Stawskij

Britta Kuhn

Ein Praxisprojekt des Bachelor-Studiengangs Business Administration der Wiesbaden Business School untersuchte im Sommersemester 2013 in meinem Auftrag, inwiefern „Nudges“, also veränderte Entscheidungsstrukturen, die Studierenden zu einem pünktlicheren Besuch ihrer Lehrveranstaltungen bewegen könnten. Hierzu führten die Projektmitglieder eine wissenschaftliche Experimentreihe und zwei Befragungen durch. Ergebnis: Anstoß-Maßnahmen wirken, die Einstellung ändert sich aber schneller als das Verhalten.

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