Vollgeld verhindert Finanzkrisen

Britta Kuhn

Seit der Finanzkrise entstanden zahllose nationale und internationale Regulierungen. Selbst Finanzexperten überblicken ihre Auswirkungen und Interdependenzen in keiner Weise, von einer demokratischen Kontrolle kann insofern erst recht keine Rede sein. Schlimmer noch: Die Flut komplizierter Gesetze und Verordnungen vermeidet keine künftigen Finanzkrisen, das System gilt unter Volkswirten als genauso instabil wie vor 5 Jahren. Statt Komplexität, die jeden staatlichen Regulierer überfordert, bedarf es daher einfacher Regeln, die automatisch greifen. Hierzu gehört – neben drastisch erhöhten Eigenkapitalanforderungen für Finanzdienstleister aller Art[1] – der Übergang zu einem Vollgeld-System nach Joseph Huber[2].

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ÖKONOMEN FORDERN ECHTE FINANZMARKTREFORMEN

Britta Kuhn

„Ökonomie neu denken“ – dies verlangten namhafte Volkswirte wie Martin Hellwig, Thomas Mayer, Helge Peukert und Joseph Huber bei einer Konferenz am 26.2.2014[1] im Hinblick auf Finanzmarktregulierungen. Statt klein-klein-Reförmchen plädierten sie für drastisch erhöhte Eigenkapitalanforderungen sämtlicher Finanzmarktakteure bzw. für ein Ende der blasenbildenden Buchgeldschöpfung durch Kreditinstitute. Wichtige wirtschaftshistorische Erkenntnisse steuerte Moritz Schularick bei. Weniger anregend: Jörg Asmussens Keynote oder die Diskussion zur Geldtheorie und –politik. Und wie bei fast jeder Volkswirte-Tagung beherrschten bekannte Herren reiferen Jahrgangs das Podium, was den Erkenntnisgewinn überschaubar machte.

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Wem nützen „all inclusive“ & Co?

Britta Kuhn

Ob Papst Franziskus schon einmal „all inclusive“-Urlaub gemacht hat? An manchen Stränden dieser Welt ist das „all inclusive“-Konzept inzwischen fast alternativlos. Aber woher kommt es? Was macht es so erfolgreich? Und ist es wirklich überlegen?

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