VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE: WENIGER NEOKLASSIK, MEHR VON ALLEM ANDEREN!

Britta Kuhn

Die herrschende Volkswirtschaftslehre beruht auf einem streng individualistischen und mathematischen Optimierungskalkül. Dadurch vernachlässigt sie ethische und sozialpsychologische Auswirkungen von Markthandlungen. Sie sollte vielseitiger werden.

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NEUER WOHLSTANDSBEGRIFF FÜR DEUTSCHLAND

Britta Kuhn

Die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestags hat ihre Arbeit beendet[1]. Sie schlägt insbesondere einen Wohlstandsbegriff vor, der zehn Leitindikatoren und neun Warnlampen in den drei Bereichen Materieller Wohlstand, Soziales und Teilhabe sowie Ökologie umfasst. Der neue Maßstab erfasst viel besser als das Bruttoinlandsprodukt, was Wohlstand ausmacht. Seine Umsetzung dürfte aber mangels einer aggregierten, griffigen Kennzahl scheitern.

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WACHSTUMSKRITIK, TEIL II: DIE LITERATUR (3)

Britta Kuhn

Im Februar und Mai 2013 stellte dieser Blog neuere wachstumskritische Bücher vor. Auch der vorliegende dritte Teil bewertet sehr kurz, was jedes Buch bietet und wen es interessieren könnte. Fazit der wachstumskritischen Literaturschau: (1) Die relevantesten Impulsgeber sind Green New Deal (aktuell z.B. Fücks) und Suffizienz (aktuell z.B. Paech). Sie stehen unversöhnlich nebeneinander. (2) Viele Beiträge bieten weder signifikante neue Erkenntnisse noch umfangreiche konkrete Verbesserungsansätze jenseits der „klassischen“ Literatur. (3) In Summe finden sich aber viele Vorschläge für ein besseres Leben für eine Bevölkerungsmehrheit. Dieser Schatz muss nun noch umgesetzt werden!

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