Machine-to-Machine in der Seniorenpflege

von Prof. Dr. Britta Kuhn unter Mitarbeit von Marc Fensterseifer, Hannes Hoberg und Dennis Reiß

Wachstumsmarkt M2M

Machine-to-Machine oder M2M bezeichnet den automatischen Informationsaustausch zwischen Gegenständen. Es entsteht das so genannte „Internet der Dinge“[1], welches in seiner technischen Endstufe jedes elektronische Gerät weltweit vernetzen könnte. Schon heute steigert M2M die Produktivität in vielen Bereichen: So melden beispielsweise Getränkeautomaten einem zentralen Rechner selbstständig ihren Nachfüllbedarf, was Ausfälle und unnötige Servicefahrten vermeidet[2]. Entsprechend optimistisch äußern sich Studien zum Marktpotenzial: So rechnet E-Plus im dynamischsten Segment, der deutschen “Consumer Electronics“, mit einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 47 Prozent bis 2013[3].

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Wachstumskritik: Ein Überblick


von Marc Fensterseifer

Dieser Beitrag stellt wichtige, bereits existierende wachstumskritische Ansätze vor und analysiert ihre wesentlichen Stärken und Schwächen. Unser eigenes Konzept heißt Qualitatives Wachstum für die Mehrheit. Es entstand, weil uns die gängigen Modelle entweder zu abstrakt, zu utopisch, zu rückwärtsgewandt oder zu wenig zielführend erschienen.

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BESSER WACHSEN VON PROF. DR. BRITTA KUHN , HANNES HOBERG UND MARC FENSTERSEIFER

Marktwirtschaft, materieller Wohlstand und weltweites gesellschaftliches Wohlergehen lassen sich langfristig nur vereinbaren, wenn die Politik konkrete Maßnahmen für eine nachhaltigere und gerechtere Gesellschaft umsetzt. Unsere diesbezüglichen Vorschläge zielen auf „qualitatives Wachstum für die Mehrheit“. Das Beispiel Flugverkehr erläutert im Detail, wie dieses Prinzip mit geringstmöglichen Markteingriffen umzusetzen wäre. Es zeigt, dass Kritik an staatlichem Paternalismus leerläuft, wenn es um eine optimale Kombination von Freiheit und Gerechtigkeit für möglichst viele Menschen geht. Denn geringfügige Einschränkungen für Wenige sind notwendig, um die Lebensqualität der Vielen dauerhaft zu verbessern. Als Maßstab qualitativen Wachstums für die Mehrheit empfehlen wir den Human Development Index. Das Artikelende stellt unsere bisherigen Initiativen für besseres Wachstum vor.

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