Einflussfaktoren auf die Work-Life-Balance am Beispiel Airbus


Hannes Hoberg

Diplomarbeit von Jan Ullrich [1]

Diplom-Kaufmann Jan Ullrich erhielt zu Jahresbeginn für seine Abschlussarbeit exklusiv die Möglichkeit, sechzehn hochrangigen Angestellten im Bereich Human Resources des Airbus-Konzerns zum Thema „Work-Life-Balance“ zu interviewen. Airbus ist mit rund 70.000 Mitarbeitern einer der bedeutendsten Arbeitsgeber in Europa und neben dem US-amerikanischen Unternehmen Boeing der größte Hersteller für Passagierflugzeuge weltweit[2].

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SHAREHOLDER-VALUE-DENKEN NÜTZT WENIGEN UND SCHADET VIELEN


Prof. Dr. Britta Kuhn

Im Mainstream angekommen: Kritik am Shareholder-Value-Prinzip

Er wurde wie ein Heiliger verehrt: Alfred Rappaport, der 1986 den Gedanken populär machte, Aktiengesellschaften ausschließlich nach dem Ertragswert des Eigenkapitals zu steuern[1]. In aller Welt entwickelte sich dadurch die Maximierung des Aktionärsvermögens zum Maß aller Dinge. Geschäftsbereiche, deren Eigenkapitalrendite die ehrgeizigen Zielvorgaben nicht erreichten, wurden aufgegeben oder verkauft. Wer nicht „performte“, flog. Das galt auch für viele Beschäftigte. „Up or out“ lautete deshalb auch das neue berufliche Leitbild. Jack Welch machte es jahrelang mit unerbittlicher Härte vor: Zwischen 1981 und dem Jahr 2001 steigerte er General Electric‘s Marktwert von 13 auf 400 Mrd. US-Dollar[2].

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Web 2.0: viel Potenzial für Ältere!


Prof. Dr. Britta Kuhn
Bachelor-Thesis von Kai Espenschied[1]

Der Autor ist mit dem Internet aufgewachsen. Seine Großeltern nicht. Dabei wäre ihr Nutzen aus dem Web 2.0, also dem interaktiven und multimedialen Internet, für sie mindestens so groß wie für ihn, wenn nicht größer. Denn die Großeltern leben auf dem Land, sind längst pensioniert, lernen mangels Mobilität nur noch wenige Menschen kennen und müssen in ihrem Bekanntenkreis zunehmend Sterbefälle verkraften.

Die Abschlussarbeit erläutert kurz die Besonderheiten des Web 2.0 und der deutschen Altersstruktur, quantifiziert die aktuelle Internetnutzung durch ältere Menschen und zeigt anschließend anhand zahlreicher Beispiele, welche enormen Vorteile die webbasierte Kommunikation insbesondere im Ruhestand bietet und böte.

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