„SOUVERÄN IST NICHT, WER VIEL HAT, SONDERN WENIG BRAUCHT“[1]


Britta Kuhn

Vortrag des Postwachstums-Ökonoms Niko Paech am 11.10.2012 in Wiesbaden

„Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“. Apl. Prof. Dr. Niko Paech von der Universität Oldenburg erläuterte im überfüllten Pariser Hoftheater die Kernthesen seines aktuellen Buches gleichen Titels. Die Entgrenzung unserer Bedürfnisse sei weder sozial- noch nachhaltigkeitsverträglich, „grünes“ Wachstum eine Fiktion und ein neues Ausbalancieren zwischen Maßlosigkeit und Askese notwendig. Paech verdeutlichte die „Konsumverstopfung“ unserer heutigen Marktökonomie, die Plünderung der Welt und seine wesentlichen Vorschläge für eine schrumpfende Volkswirtschaft. In der anschließenden Diskussion zeigte er sich in alle politischen Richtungen kritisch, räumte mit Vorverurteilungen seines Konzepts auf und weckte Neugierde auf ein tieferes Studium seiner Thesen.

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Geld und Wachstum: Ein Tagungsbericht


Boris Royko(boris.royko@googlemail.com)

Perspektiven einer Wirtschaft ohne Wachstum: Jahrestagung 2012 der VÖÖ

Die Vereinigung für Ökologische Ökonomie e.V. richtete vom 20.-22.9.2012 an der Universität Freiburg ihren diesjährigen Kongress zu der Frage aus, wie das Finanzsystem auf eine wachstumsfreie Wirtschaft ausgerichtet werden könne. Neben einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Geld, Wachstum, Verschuldung, Finanzchaos – wer blickt noch durch?“ wurde die Rolle des Geldes in drei Themenblöcken diskutiert, nämlich (1) „Analyse – Geld und Wachstumstreiber“, (2) „Lösungswege – Konzeptionen und theoretische Zugänge“ und (3) „Praxis – Regionalwährungen und darüber hinaus“.

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BESSERE GESUNDHEIT STEIGERT DEN WOHLSTAND

Prof. Dr. Britta Kuhn

Bachelor-Thesis von Marius Reimlinger[1]

Welche Rolle spielt das Gesundheitssystem für das gesellschaftliche Wohlergehen? Wie kann der Staat die Anreize für Unternehmen, Krankenversicherungen und Privatpersonen verbessern, damit Gesundheitsmaßnahmen nicht mehr vornehmlich als Kostentreiber, sondern als langfristiger Wachstumsgarant gesehen werden? Die Abschlussarbeit erarbeitet hierzu konkrete und leicht umsetzbare Vorschläge auf den Gebieten „Prävention“ und „Ambient Assisted Living“.

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