NACHHALTIGE MOBILITÄT

Sarah Hundertmark

Eröffnungstagung des Forschungscampus³ in Rüsselsheim

Am 20. und 21. Februar 2013 eröffneten die Hochschulen Darmstadt, Frankfurt und Rhein-Main ihren gemeinsamen „ForschungsCampus: individualisierte nachhaltige Mobilität“ im Rüsselsheimer Rathaus.[1] Im Mittelpunkt standen zahlreiche Expertenvorträge und spannende Verknüpfungen von Technik, Infrastruktur und sozio-ökonomischen Aspekten. In verschiedenen Panels und im Plenum wurden neueste anwendungsorientierte Forschungserkenntnisse und Problemlösungen aus der Praxis vorgestellt. Der folgende Bericht fasst die Ergebnisse des Panels „Räumliche Aspekte der neuen Mobilität“ zusammen, in dem es um die Verbesserung der Mobilität in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten bei gleichzeitiger Veränderung des menschlichen Verhaltens auf einer sozioökonomischen Ebene ging.

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WACHSTUMSKRITIK, TEIL II: DIE LITERATUR (1)


Britta Kuhn

Im April 2012 veröffentlichte Marc Fensterseifer in diesem Blog „Wachstumskritik: Ein Überblick“. Der folgende Beitrag stellt neuere wachstumskritische Bücher in alphabetischer Reihenfolge vor. Er bewertet sehr kurz, was jedes Buch bietet und wen es interessieren könnte. Weitere Buchvorstellungen werden folgen.

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BEFREIUNG VOM ÜBERFLUSS[1]

Britta Kuhn

Niko Paech bündelt seine Gedanken zur Postwachstumsökonomie

Das Büchlein ist ein leidenschaftliches Plädoyer für „weniger ist mehr“ und fasst Paechs Gedanken überwiegend leicht lesbar zusammen. Es fordert vor allem den Rückbau der Fremdversorgung und damit auch der internationalen Arbeitsteilung, rechnet gründlich mit „grünem Wachstum“ ab und deckt die Denkfehler globaler Gerechtigkeitspostulate auf. Seine Vorschläge bieten gleichwohl erhebliche Angriffsflächen: Will Paech zurück in die 1960er Jahre? Ist es sinnvoll, handwerkliche Tätigkeiten derart zu verherrlichen? Stärkt sein Weg nicht in Wirklichkeit die konservative „Frauen-zurück-an-den-Herd-Bewegung“? Und übertreibt er nicht maßlos?

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